Bonner Loch für Billigtüten räumen?

Die Szenerie beim Verlassen des Bonner Bahnhofs ist elend genug. Jetzt soll der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden. Wer da was dagegen hat – bitte schön:

 


Trauma-Schlaf

… und da lag plötzlich ein echtes Einchhornbaby auf dem Weg, unter einem Baum, klein und hilflos. Eine Recherche auf einschlägigen Eichhörnchen-Notdienst-Seiten ergab schnell, dass das kleine Tier vom Menschen gerettet werden muss! Denn die Mutter war auch nach längerem Warten nicht zu sehen und das Tier drohte zu erfrieren oder an Schwäche einzugehen. Ein Problem vor allem in Städten, wo gerade die Eltern neben diversen anderen Gefahren auch von Autos bedroht sind und dann oft nie wieder zu ihrem Nachwuchs zurückkehren können. Weiterlesen

Viel Falt

In Deutschland grassiert unter einigen Bürgerinnen seit einiger Zeit die Angst davor, dass aus fremden Gegenden einwandernde, böse Eichhörnchen unsere lieben, einheimischen Tiere dieser Gattung übervorteilen, vertreiben oder sogar ausrotten könnten. Die Fremden mit dem dunklen Fell sind nicht wohl gelitten, werden mit Misstrauen beobachtet und nicht selten verjagt oder sogar getötet. Weiterlesen

Tropfnass

Gestern gab es entgegen aller Vorhersagen stundenlangen Sonnenschein, an dessen Nachhaltigkeit ich aber lange nicht glauben wollte. Dann gab ich meine Haltung auf, verließ das schützende Dach über meinem Kopf und fuhr vertrauensvoll mit einer Picknickdecke und ohne Jacke in die Rheinauen. Kaum hatte ich ein Plätzchen auf einer der leeren Wiesen zwischen Entenkotwürsten besessen, fiel mein Blick auf einen großen dunklen Fleck am Himmel auf der gegenüberliegenden Rheinseite. Regenwolken. Nein, nur eine. Die recht zügig näher kam. Weiterlesen

Niqab

Wenn man sieht, wie eine Frau neben ihrem unbeteiligten Mann sitzend auf einer Bank im Park am romantischen Rhein ein Eis isst, ist das erstmal nichts Besonderes. Wenn diese Frau neben diesem unbeteiligten Mann aber vollverschleiert versucht ein Eis zu essen, und zwar ein Eis in einem Eisbecher, ist das schon etwas Außergewöhnliches. Denn wenn man sich die Szene genau vorstellt, wird schnell klar, dass man für dieses Unterfangen nicht zwei, sondern drei Hände benötigt. Weiterlesen

Motorenlärmlücke

In einer Zeit-Kolumne wurde die Frage behandelt, warum wenige (diesmal nicht Vögel) viele (ja, auch ich bin betroffen) mit ihrem Lärm belästigen dürfen, in diesem Fall Motorenlärm. Ich frage mich das auch allmorgendlich gegen halb fünf, wenn mein Nachbar mit seinem Testarossa, oder zu welcher Marke auch immer seine brummende Möhre gehört, beginnt, vor meinem Haus und in den benachbarten Straßen einen Abstellplatz zu finden und diesen zu besetzen – Einparken scheint nicht zu seinen Stärken zu gehören – so, dass ich kaum noch in der Lage bin, die unglaublich lauten Vogelstimmen herauszuhören, die mich hier ja auch schon beschäftigt haben. Weiterlesen

Raum-Not

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und dem ewigen Streben nach Glück gibt es seit einiger Zeit eine Bewegung, die Männern weniger Raum lassen und mehr Grenzen setzen will. Das fiel mir während einer Fahrt mit der U-Bahn ein, als ich da so saß und nicht wusste, wohin mit meinen zugegebenermaßen überdurchschnittlich langen Frauenbeinen. Weiterlesen